Workshops

Storytelling #2: Metamorphosen
(Leitung: Claudia Kiefer, Olga Kovalenko und Anne Schelzig)
28. August 2017
Was ist ein Hexameter? Worum geht es in den berühmten Metamorphosen von Ovid? Welche Bedeutung haben die Texte für uns und ist eine Fortsetzung in der Gegenwart möglich?
Auf diese und andere Fragen werden Claudia Kiefer und Olga Kovalenko am 28. Juli 2017 in dem Workshop „Storytelling: Metamorphosen“ gemeinsam mit den Teilnehmern Antworten finden.
Neben den theoretischen Einblicken bekommen die Teilnehmer des Workshops die Möglichkeit, sich mit den Texten von Ovid unter künstlerischer und musikalischer Begleitung direkt auseinanderzusetzen, sie selbständig oder in Gruppen mehrmals zu bearbeiten, um eventuell eine Fortsetzung von dem größten Werk des Mittelalters zu erschaffen.

Gemeinsame Lesung im Lesecafé

Workshops und Lesungen im Lesecafé


Metrik und Kontrafaktur
(Leitung: belmonte)
24. Juni 2016
Nach einer Kurzeinführung in die deutsche und italienische Metrik hören wir einen mittelalterlichen Gesang, eignen uns seine metrische Gestalt an und erarbeiten auf dieser Vorlage je eigene Kontrafakturen (https://de.wikipedia.org/wiki/Kontrafaktur). Diese Neudichtungen werden vorgetragen oder vorgesungen. Zum Abschluss diskutieren wir den Wert der gebundenen Sprache in der heutigen Dichtung.

 Kreatives Schreiben
(Leitung: Katharina Dück)
29. April 2016
Mithilfe von Techniken des ,Creative Writings‘ wurden in dem Workshop originelles individuelles sowie gemeinsames Schreiben verschiedener Texte geübt und umgesetzt. Anhand praktischer Übungen wie Schreiben im ,Autopilot‘-Modus, Text als ,Assoziogramm‘, ,Tauschbörse‘ und ,K(n)opfkino‘ haben wir unsere Kreativzentren angezapft und viele Texte produziert – ein neuwortreicher fruchtbarvoller Workshop, der die eigenen Erfahrungen und die der anderen in neue Gewänder hüllte.
Foto: Marvin Ruppert

Foto: Marvin Ruppert


Schauspiel-Grundlagen, Theater im Alltag, Körper und Stimme, Wahrnehmung (Leitung: Leni Bohrmann)

30. Oktober 2015

Im Grundlagen-Workshop führt Leni Bohrmann auf lockere und spielerische Weise in die Grundlagen des Schauspiels ein, der Spaß steht dabei im Vordergrund. Darüber hinaus zeigt sie, wo Theater auch im Alltag eine Rolle spielt. Das Angebot richtet sich daher nicht nur an Theaterinteressierte, sondern auch an Menschen, die oft vor Gruppen sprechen, die generell viel mit anderen zusammenarbeiten, oder die einfach mehr über die eigene Wahrnehmung erfahren möchten.

Fiktive Welten entwerfen im Gruppenprozess
(Leitung: Simon Probst)
 29. Mai 2015

Wenn wir eine Geschichte erzählen, ohne behaupten zu wollen, das, was wir erzählen, würde unmittelbar der Realität entsprechen, dann spielt unsere Geschichte in einer fiktiven Welt. Und diese Welt erschaffen wir im Prozess unseres Erzählens. Die Geschichten von Romanen, Filmen, Serien, Erzählungen tragen sich meist in fiktiven Welten zu.
Was haben wir aber beim Erschaffen fiktiver Welten von einer Gruppe? Die Geschichten, die wir erzählen und die fiktiven Welten, die wir entwerfen, entspringen immer den Konstruktionen, die wir uns zuvor von der Welt, den Menschen und dem Leben gemacht haben. So wie unsere Realitätskonstruktionen unsere Geschichten überhaupt erst möglich machen, so begrenzen sie sie auch. Die Arbeit in der Gruppe bietet die Möglichkeit, jene Konstruktionen zu erweitern, unsere Erzählungen weltumfassender und unsere Charaktere vielschichtiger werden zu lassen. Mit verschiedenen kreativen Techniken wie ‚Wild Writing‘ oder ‚szenische Darstellung‘ werden die zum jeweiligen Prozess passenden Texte erarbeitet. Die kreative Arbeit für sich wird sich mit dem Prozess in der Gruppe abwechseln.
Ziel ist es, in Gruppen eine fiktive Welt zu entwerfen gleichzeitig jeder für sich – ausgehend von dieser Welt – einen Text zu schreiben, dessen Beschaffenheit jedem freigestellt ist.


Wie trage ich ein Gedicht vor?
(Leitung: Julian Wieder)

30. Januar 2015
Wie trage ich ein Gedicht vor? Wie setze ich meine Stimme richtig ein und ist meine Körpersprache von Bedeutung?
Im Workshop wurde vorgestellt, auf welche Arten man seinen Text vortragen kann und darüber ausgetauscht. Einleitend wurden allgemeine Bemerkungen zu  Arten des Vortrags anhand einiger Beispiele besprochen. Im Anschluss hatte die Heidelberger Logopädin Barbara Meyburg diverse praktische Übungen zur Sprechschulung im Workshop durchgeführt. Schließlich haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihre Texte  vorzutragen, die gemeinsam diskutiert wurde. Dabei stand nicht der Inhalt, sondern die verschiedenen Vortragsmöglichkeiten des selbst verfassten Textes im Vordergrund. Das Ergebnis war eine fruchtbare Sitzung und Bereicherung der eigenen Vortrags-möglichkeiten
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Performatives Schreiben
(Leitung: Elena Kisel)

28. November 2014

In diesem Workshop kam der Input aus drei Richtungen: nicht-inszenierte Aufführung, Interaktion und Emergenz. Unter anderem war das Verhältnis zwischen Innen und Außen, die Verwischung von starren Grenzen und der Fokus auf den Prozess von Interesse. In diesem Dazwischen wurden bemerkenswerte Perspektiven für die und in der Sprache eröffnet. Nach einer einführenden Aufwärmung wurde versucht, den Bewegungen der Denk-Körper-Sprache von sich selbst und der der  Anderen zu folgen, um neue Texte zu kreieren. Am Ende der Perfomance des Schreibens wurden Entwicklungen und Perspektiven der Texte diskutiert.

Körpertexte 1 from Elena Kisel on Vimeo.